LECKERE QUARKBÄLLCHEN OHNE HEFE, LOCKER UND FLUFFIG

Zutaten:
50 g weiche Butter
250 g Quark
50 g Zucker
3 Eier Gr. L
1 Pck. Weinsteinbackpulver
1 Pck. Vanillezucker
6-7 Tropfen Zitronenaroma, flüssig
250 g Mehl
feiner Zucker (ich nehme Backzucker), oder Puderzucker
0,75 Liter – 2 Liter Öl zum frittieren. Die Ölmenge richtet sich nach der Größe deines Topfes. Ich habe einfach einen kleinen Topf verwendet.

Zubereitung:
1. Butter. Zuerst die 50 g Butter mit einer Küchenwaage* abwiegen und weich werden lassen. Ich empfehle dir, nur eine wirklich weiche Butter zu verarbeiten. Denn ich hatte anfangs das Problem, dass ich ein paar Butterklümpchen im Teig hatte. Davon war zwar später zum Glück nichts mehr zu sehen, aber warum sich den Ärger machen 😉

Wenn die Butter weich geworden ist, rühre sie kurz mit dem Mixer schaumig.

2. Mehl und Backpulver vermengen. Dann das Mehl mit dem Backpulver in einer extra Schüssel vermengen.

3. Teig zubereiten. Danach einfach alle restlichen Zutaten zur Butter geben, und mit einem Mixer gut vermengen. Anschließend kannst du das Mehl nach und nach hinzugeben, ich mache das auf 2-3 mal, und ebenfalls gut vermengen.

4. Teig kurz ruhen lassen. Den Teig für ca. 10 Minuten ziehen lassen.

5. Öl erhitzen und Quarkbällchen frittieren. Das Öl in einem Topf erst einmal stark erhitzen. Danach mit 2 Teelöffel, so kleine Kleckse Bällchen machen und in das Öl geben. Bei mir waren es keine großen Teelöffel, denn der Teig geht im Fett noch auf. Jetzt solange frittieren lassen, bis die Bällchen eine goldbraune bis braune Farbe angenommen haben. Mit Hilfe eines Holzstäbchen den Teig zwischendurch drehen.

Jetzt musst du immer etwas mit der Temperatur spielen. Am besten nach dem ersten Schwung die Hitze vom Herd etwas herunter drehen. Der Teig soll nicht zu schnell braun werden, da ansonsten die Quarkbällchen innen noch nicht ganz durch sind. Das geht echt schnell. Zu niedrig darf du sie auch nicht frittieren, denn durch das länger frittieren zieht das Fett in das innere und macht die Quarkbällchen eher fettig. Daher immer etwas mit dem Regler/Temperatur spielen.

Das hört sich vielleicht etwas kompliziert an, du bekommst aber schnell ein Gefühl dafür.

Leckere Quarkbällchen ohne Hefe, locker und fluffig
6. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Auf einem großen Teller, ungefähr 2 Stück Küchenpapier legen. Darauf kommen die Quarkbällchen nach dem frittieren, um das überschüssige Fett etwas aufzusaugen.

7. Zuckern. Während die Bällchen auf dem Papier liegen, Zucker ich sie schon dort. Sie sind dann noch leicht fettig und der Zucker bleibt besser haften. Oder später dann mit Puderzucker bestäuben. In diesem Fall am besten warten bis sie trocken sind. Andernfalls kann es passieren, dass der Puderzucker etwas pappig wird.

8. Ruhen lassen oder nicht. Die fertigen Bällchen schmecken frisch sehr gut, aber wenn sie etwas durchgezogen und geruht haben, schmecken sie einfach noch besser.

Tipp: Solltest du die Quarkbällchen für unterwegs mitnehmen wollen, am besten in kein Tütchen packen. Zumindest solange nicht, bis sie gut durchgetrocknet sind. Sie werden sonst, durch das Restfett, schön klebrig matschig. Behalten aber noch ihre Form und sind natürlich noch essbar 😉